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Am 21. April treffen sich in Köln Vertreterinnen und Vertreter mehrerer Grundeinkommensinitiativen, um gemeinsame Aktivitäten für dieses Jahr abzustimmen. Teilnehmen werden neben überregionalen Mitgliedsverbänden des Netzwerks u. a. die Initiative „Unternimm die Zukunft“ , die Initiative „Freiheit statt Vollbeschäftigung“, „Attac, AG genug für alle“, der „Runde Tisch Erwerbsloser“ sowie Mitglieder aus BGE-Initiativen innerhalb der Parteien. Ziel des Treffens ist es, mögliche gemeinsame Aktivitäten innerhalb dieses Jahres auszuloten. Außerdem werden die globale Wirtschaftskrise, die Wirkung der Petition und die bevorstehenden Wahlen Thema sein. Auch dieses Jahr wird es wieder die Woche des Grundeinkommens geben, sie findet vom 14. bis 20. September statt. Hierzu gibt es eigens einen Aufruf der mitgezeichnet werden kann. Offiziell bekannt gegeben wird er auf der Pressekonferenz, die um 11.30 Uhr u.a. mit Götz Werner von „Unternimm die Zukunft“ und Birgit Zenker von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung stattfindet. Veranstaltungsort: KAB Deutschlands e. V. Bernhard-Letterhaus-Str. 26 50760 Köln
21. April, 18.00 – 21.00 Uhr, Alte Feuerwache„Bedingungsloses Grundeinkommen – die richtige Antwort auf die Krise?“Diskussionsveranstaltung am Dienstag 21. April mit den folgenden Gästen: Ronald Blaschke, BAG Die Linke/Netzwerk Grundeinkommen Günter Sölken, Netzwerk Grundeinkommen Werner Rätz, attac AG Genug für alle Paul Willems, binoc Zentrum für Grundeinkommensforschung Robert Zion, Grünes Forum Grundeinkommen Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise zeigt, dass statt kurzfristigen Maßnahmen eine tiefgreifende Erneuerung des Wirtschafts- und Sozialsystems erforderlich ist. Im Mittelpunkt steht dabei das Recht auf ein bedingungsloses Grundeinkommen zur existenziellen Absicherung jedes Einzelnen, das die Teilhabe am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben ermöglicht. Statt kurzfristig wirkenden Konjunkturprogrammen kann die in den letzten Tagen von Wohlfahrtsverbänden erhobene Forderung nach einer Kindergrundsicherung in Höhe von 500 Euro ein erster Ansatz sein, die Nachfrage vor allem bei den Geringverdienern zu stärken und zugleich Armut zu bekämpfen. Weitergehende Forderungen nach einem bedingungslosen Grundeinkommen für alle Bürger, in einem gewissen Rahmen sogar weltweit, scheitern jedoch nicht zuletzt daran, dass die Bereitschaft zur Umverteilung noch gering ist. Das „Krisenbewusstsein“ tendiert dahin, Löcher zu stopfen und einzudämmen, statt sich mit Ursachen und Wurzeln zu konfrontieren. In diesem Zusammenhang ließe sich fragen: vernebelt die Grundeinkommensdiskussion die Orientierung an den notwendigen Wirtschaftsreformen bis hin zu einem Umbau der Wirtschafts- und Finanzarchitektur, oder würde gerade ein entsprechend ausgestattetes BGE die emanzipatorische Neudefinition der einseitig am Markt ausgerichteten Gesellschaft unterstützen? Kontakt: Christoph Schlee 0163 1906166
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Veranstaltungsort: Alte Feuerwache Köln Forum Südtrakt Melchiorstr. 3 50670 Köln (Nähe Ebertplatz) |